Mittwoch, 13. Februar 2013

Myanmar - Bagan

Da mein Mann hauptsächlich in Yangon zu tun hatte und ich einige Tage mit einer dicken Erkältung flach lag, konnten wir das Land nicht so bereisen, wie wir es eigentlich vor hatten.
Doch die Tempel in Bagan wollte ich unbedingt sehen. 

Der Flughafen in Bagan war aufgrund von Reparaturarbeiten gerade geschlossen und eine 10 Stunden Busfahrt mit unserer Tochter wollten wir nicht machen. So waren wir über das Angebot eines Freundes uns dorthin zu fahren sehr dankbar.
Hat man die Stadt einmal hinter sich gelassen, dann zeigt sich das Land in seiner ganzen Schönheit. Links und rechts der Autobahn, die durch keine Leitplanken begrenzt ist, sieht man die traditionellen Häuser, welche aus Holz gebaut sind und mit Palmwedeln gedeckt. 

Auf der ganzen Fahrt sind uns max. 40 weitere Autos begegnet, haben einige Menschen Autobahn überquert und wir einige Radfahrer überholt. Eine andere Welt eben.
Am Morgen, nach einer wirklich kühlen Nacht; wir waren über die  Wolldecken auf den Betten sehr dankbar - sind wir zu den Tempel, die ganz verstreut auf einem sehr großen Ebene stehen, aufgebrochen.
Beeindruckend sind sie. Bei einigen sieht man die einzelnen Backsteine, aus denen sie gebaut worden sind, andere sind noch mit Ornamenten, Tieren, ... verziert. Wunderbar sind die Malereien, die man in einigen Tempel im Inneren die Bemalungen bestaunen. 

Am Abend sind wir nochmals zu den Tempeln gefahren, um auf einen der Dächer der Tempel dem Sonnenuntergang zu zusehen. Die ganze Tempellandschaft wir in ein teilweise unwirkliches Licht getaucht, bevor sie dann hinter den Bergen schnell untergeht. 












Mittwoch, 6. Februar 2013

Myanmar - Yangon




Yangon
Eine quirlige und laute Stadt am Tage.
Auf dem Bürgersteig kann man  sich nur langsam fortbewegen. Da der Blick immer nach unten gerichtet ist, um ja nicht über eine der lose Platte zu stolpern oder über die Auslagen der vielen Strassenstände, die dort aufgebaut sind.
An der einen Ecke kann man von den indischen Händlern die verschiedensten Edelsteine  erwerben.  Geht man eine Strasse weiter, dann befindet man sich auf dem Lebensmittelmarkt, auf dem man auch frisches Fleisch und Fisch kaufen kann. Die meisten Händler sitzen auf dem Boden, verscheuchen die Fliegen und strahlen einen an. 

 

Ich bin fasziniert von dieser Stadt.  Männer tragen noch die traditionellen Longyi, eine Art Wickelrock und die Frauen schmicken sich mit Takanah. Wie lange wird das noch so sein?
Viel sind wir durch die Stadt gelaufen. Vorbei an einem der besten Eisläden der Stadt, im indischen Viertel. Sind dort über den Markt gelaufen, vorbei an den Gewürzständen und  haben uns von dem Duft der verschiedenen Duftöle berauschen lassen, am nächsten Stand mit den schön bunten Aufklebern von Shiva, Vishnu,.. eingedeckt.  Dann überquert man die Strasse und fühlt sich ein wenig wie in China.
Die Strasse, die voller  Bussen, Motorrädern und Autos ist, kann man nur nach bumesischer Art überqueren. Das heißt, man wartet bis sich eine kleine Lücke im Autostrom ergibt und läuft los. Keine Angst, die Autos an, aber wenn man am Zebrastreifen wartet, nun, dann würden wir heute noch dort stehen.
Im Yangoner Chinatown haben wir auch am Abend gegessen. Uns aus den verschiedenen Leckereien etwas ausgesucht, auf dem Grill/Pfanne zubereiten lassen und mit den verschiedenen, teilweise sehr scharfen Saucen genossen und dabei das Treiben auf der Strasse beobachtet.
 

Da wir danach zu müde waren nach Hause zu laufen, haben wir uns von einem  Trishawfahrer zurück ins Hotel fahren lassen. Wunderbar,  auf den leeren Strassen zu fahren mit dem Blick auf die erleuchtete  Sulman Pagode.
Ab 20h verändert sich das Strassenbild vollkommen. Die lebendige Stadt wird immer stiller, die Strassen leeren sich immer mehr.
In der Nacht ist es  ganz still, man hört kein Hupen und auch keine Sirenen. Für eine Großstadt sehr ungewöhnlich.  Früh am Morgen wird man dem Gesang eines Mönches, der seine Lobpreisungen via Lautsprecher ausruft, geweckt.

Die Stadt erwacht. Die Glocke des Händlers, der durch die Strassen zieht und seine Ware anpreist erklingt wieder und auch der Singsang der Frau, die gekochte Erdnüsse oder Suppe feilbietet.

Yangon hat mich beeindruckt, auch wenn ich mich erst einmal an die Stadt gewöhnen mußte.  Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dort gewesen bin.
 





 

 



 

Sonntag, 6. Januar 2013

Thailand - Bangkok

HAPPY NEW YEAR

Ich hoffe, dass ihr alle gut ins neue Jahr gekommen seid.
Seit nun knapp einer Woche sind wir in Bangkok und ich genieße es.
Doch irgendwie fühle ich mich noch wie in einer falschen, anderen Welt. Ich bin in der Weihnachtszeit losgeflogen und im Sommer angekommen. Das Weihnachten war, dass wird mir nur deutlich anhand der Weihnachtsbäume und der Dekoration, die aber völlig fehl am Platz erscheint.

Kennt ihr das? Ihr kommt aus dem Flughafengebäube heraus und beim riechen wird euch klar, ihr seid angekommen? Mir ist es so ergangen, als wir das Flughafengebäube hinter uns gelassen habe und ich diesen besonderen Geruch, Duft wahrgenommen habe. Würzig, nach den Räucherstäbchen duftend. Mein Mann meint allerdings, dass es der Geruch der Abgase sein. Wenn es so ist, dann riechen diese hier viel besser als in Deutschland. Mir ist es auf alle Fälle so ergangen, dass ich beim Einatmen wußte: Ja nun sind wir da. Wir sind in Bangkok.


Wir haben die ersten Tage sehr ruhig verbracht. Viel geschlafen, ein wenig herumgelaufen und abends in Chinatown, nach einer wunderbaren Fußmassage, den weltbesten Fisch und die weltbeste Tom Yam Gung genossen. Dabei das Leben um uns herum beobachtet und uns einfach nur gefreut, dass wir nun hier sind. Ich liebe Chinatown. Es ist so quirlig. Am Tage in den Strassen so eng, dass man kaum hindurchlaufen kann. All die verschiedenen Sachen zum Essen, die meisten davon kenne ich nicht, dann eine Gasse weiter, kann man Stoffe, Garne, ... kaufen. Wieder eine Gasse weiter, Taschen, Schreibwaren & Co.... Doch am Abend, wenn alle Geschäfte geschlossen haben, dann entstehen in Windeseile viele kleine und größere Garküchen mit dem herrlichsten Essen. Die Menschen sitzen sehr dich beisammen und genießen. Schön ist es, dass man sich von den verschiedenen Garküchen das aussuchen kann, was man gerne essen möchte und man es dann an den Tisch gebracht bekommt.

Morgen geht es für uns nach Myanmar/Burma. Mein Mann hat dort zu tun und meine Tochter und ich werden uns ein wenig die alte Hauptstadt ansehen. Es wird mein erster Besuch in diesem Land sein und ich bin schon sehr gespannt darauf. Ob und wie ich mich von dort aus melden werde, kann ich noch nicht sagen.


 

 





Familie Sonnenschein :-)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Ich packe meinen Koffer ...

... und nehme die Sonnenbrille, den Bikini, den Mückenschutz, die T-Shirts, Shorts, FlipFlops,... mit. Naja und noch so einiges mehr.
Gleich im neuen Jahr geht es los. Los für drei Monate nach Südostasien. Mein Mann ist dort beruflich unterwegs und wir begleiten ihn. Ich bin schon sehr gespannt, was wir dort alles erleben werden.
Hier auf dem Blog wird es nun in den nächsten Monaten etwas anders werden. Keine Dekorationsideen, Backrezepte,... mehr.
Doch ich hoffe ihr verzeiht es mir. Gerne würde ich euch auf unsere Reise mitnehmen, um euch die Schönheiten der einzelnen Länder zu zeigen.
Also habt ihr Lust auf eine Reise durch Asien?



Ich möchte euch von Herzen 
einen guten Start 
ins neue Jahr wünschen.
Es möge für euch viele schöne Momente bereiten halten. 

Habt Danke euch für die zahlreichen Kommentare und die Mails, die ich erhalten habe, ich habe mich sehr über sie gefreut.





Freitag, 28. Dezember 2012

Monatsrückblick: Dezember

Ihr Lieben, schon wieder ist ein Monat vorbei und damit auch dieses Jahr. Das Jahr 2012 war ein sehr interessantes und ich bin schon sehr gespannt, was das Jahr 2013 für mich so alles bereit halten wird.

Begonnen hat der Dezember mit Schnee, so dass meine Kleine das erste Mal alleine Schlitten fahren konnte und er endet nun mit fast frühlingshaften Temperaturen.
Den Advent haben wir feierlich begrüßt, mit einer geschmückten Wohnung und den Schnee mit einer neuen Variante von Bratäpfeln.
Ich habe mich an die Farbe Neon herangetraut und bin begeistert und eine neue Technik für mich, die Makrameetechnik, entdeckt.
Den Tassen habe ich einen wärmenden Mantel verpasst und leckere, feurige Mandeln, die von Innen heraus wärmen gemacht.
Ein Herz ist mit wenigen Griffen aus einer Büroklammer enstanden und ich habe euch Chai in einer neuen Variante vorgestellt.
Ich freue mich auf den Januar und besonders das neue Jahr. Denn er hält etwa Tolles für uns bereit. Noch etwas Geduld und verrate euch was es ist.




Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch und euren Familien 
ein schönes, ruhiges und besinnliches
 Weihnachtsfest. 
Habt eine schöne Zeit zusammen. 
 
http://www.stosyth.gov.uk/images/editor/Nov04Stamps.jpeg 



Freitag, 21. Dezember 2012

Makrameearmband

Hier noch ein schnelles Geschenk zu Weihnachten.
Wenn ihr wollt, dann werdet ihr leicht ein,  wenn nicht sogar mehrere dieser Armbänder am Wochenende fertig bekommen.
Ich selber bin durch Zufall auf die Makrameetechnik gestossen. Hatte ich doch mit Makramee immer Hippykleider und Taschen verbunden. Umso erstaunter und sehr angenehm überrascht war ich, als ich gesehen habe, dass man mit dieser Technik auch Armbänder machen kann.
Man kann alle Arten von Bändern dafür benutzten, Seide, Baumwolle, Leder,... und sie mit oder ohne einen  Zwischenglied knüpfen. Hat man die Technik verinnerlicht, so können nach Lust und Laune immer schöne neue Armbänder entstehen, die toll aussehen und nicht viel kosten.
Ich liebe meines und trage es sehr gerne.
Viel Freude beim Nachmachen.

Hier findet ihr eine Anleitung