Donnerstag, 4. April 2013

Komm doch lieber Frühling


Komm doch lieber Frühling,
lieber Frühling komm herbei. 
Jag den Winter, jag den Winter fort
und mach das Leben frei.

Als wir noch in Goa am Strand lagen, haben wir ganz dieses Lied und noch viele andere Frühlingslieder gesungen, wollten wir doch nicht in ein winterliches Deutschland zurück. So richtig geholfen hat es scheinbar nicht, dann als wir gelandet sind, wurden wir zwar von Sonnenschein begrüßt, hatten aber einen Temperaturunterschied von 30 Grad zu verkraften. Immerhin konnten wir in den letzten Monaten viel Sonne tanken und diese wärmen uns von Innen; doch ehrlich gesagt: Ich will Frühling.


 


Über Ostern waren wir bei meiner Mutter und dort habe ich mich über die kleinen Frühlingboten, die hier und da ganz leise erblühen, sehr gefreut. Das auch die Brunnen wieder laufen ist ein Zeichen von Frühling.
Es kann also nicht mehr lange dauern, bis man es an allen Ecken und Enden spürt, dass der Frühling da ist.
Um diese Zeit zur überbrücken, habe ich in die Wohnung den Frühling einziehen lassen.
Die Äste, an denen die ersten Blätter erblühen. Ich mag dieses Filigrane der ersten Blätter und das zarte, helle Grün. Die Hefte und Stifte, in hellblau und gelb = Frühling, habe ich in Thailand gekauft.
Und ihr glaubt gar nicht wie ich mich darauf freue die Becher und Strohhalme beim ersten Frühlingspicknick zu benutzen. Ihr seht, ich bin für den Frühling bereit.
Seid ihr es auch?

Die letzten Stationen von unserer Reise reiche ich euch natürlich noch nach.

 


Sonntag, 24. März 2013

Indien - Delhi



Ich gestehe es.
In dem Moment, in dem wir in Neu - Delhi angekommen sind, haben sich alle gehörten Beschreibungen und Vorurteile über Indien bestätigt.
Laut, staubig, wunderbare Farben, es wird alle 2 Sec gehupt, betörende Düfte, Dreck und sehr viele Menschen.
Doch ich selber wollte mir, mitten in der Nacht, kein Urteil bilden und lieber gleich schlafen gehen. Am nächsten Morgen sieht doch immer alles anders aus.
Nun ja, viel anders sah es nicht aus, aber das Land hat mich fasziniert. Ich glaube es gibt nur eines: Man liebt das Land oder man kann sich gar nicht damit anfreuden. So wirklich etwas dazwischen gibt es wohl nicht.
Wir sind gleich um die Ecke in ein kleines Lokal gegangen,  haben ein Cheese - Tomato - Sandwich gegessen und einen Marsala Chai getrunken, dass sollte unser Frühstück in Indien werden.
Dort am Tisch sitzend, kann man wunderbar das Leben auf der Strasse in Neu - Delhi betrachten.


  
Es war zu Beginn wirklich nicht einfach für mich, mit dem Dreck, Staub und dem Lärm umzugehen. Die  Mofas, Rikschas und Autos fahren in einem Affenzahn an einem vorbei, dass man manchmal gerade eben noch zur Seite springen kann, damit sie einem nicht über die Füße fahren.
 



Die Kühe laufen gemächlich umher und hinterlassen ihr "Geschäft" dort wo es ihnen gefällt, da heißt es immer schön auf den Boden schauen.
Doch man gewöhnt sich nach einer Weile daran. Auch an all die verschiedenen Gerüche, die nicht immer sehr angenehm sind.
Abends sind wir durch unser Viertel geschlendert. Ein winzig kleiner Laden, der aber alles hat, was man braucht von Wasser, über Schokolade, hinzu Seife und Reis. Auch die Bäckerei und ihre Köstlichkeiten sahen sehr lecker aus.




Sehr gefallen hat mir der Silbermarkt. Die kleinen, schmalen Gassen, in denen sich das ganze Leben abspielt. Ein Müller der dort sein Korn mahlt und der Gemüsemann, der seinen Verkaufsstand mit seiner Ware durch die Gassen schiebt. Über all hängen die grünen Chillies und eine Zitrone vor den Geschäften, um die bösen Geister fernzuhalten.


 
 

Doch nach zwei Tagen war ich aber doch froh, dass wir weiter gereist sind. Denn aus Bangkok kommend ist Indien und ich glaube Delhi, ein wirklich sehr großer Einschnitt.

Sonntag, 17. März 2013

Laos - Luang Prabang

Ich liebe dieses Land.
Ich freue mich jedesmal wenn wir mit dem Propellerflieger langsam über die grünen Bergen heranfliegen und von oben den ruhig dahinfließenden Mekong, die Häuser und Tempel von Luang Prabang liegen siehen.
Man tritt aus dem Flughafen und wird von der Ruhe dieses Landes empfangen.


Im Hotel angekommen freue ich mich immer auf diesen Ausblick. Ist er nicht einfach wunderbar?


Besonders schön ist es, wenn man ganz früh am Morgen aufsteht und der Prozession der Mönche zuschaut. Lange bevor die Mönche aus ihren Klostern kommen sitzen die Menschen, mit ihren Gaben, am Strassenrand und warten das sie vorbeilaufen. Machen sie sich auf den Weg, dann es ganz ruhig. Eine besondere Ruhe. Sie ziehen in einer langen Reihe, an den wartenden Menschen vorbei und jeder Mönch bekommt eine Portion Sticky Reis oder auch einige Süßigkeiten.
Sind die Mönche wieder vor ihrem Kloster angekommen, bleiben sie stehen vor den sitzenden Menschen stehen und beten. Einen schönen monotonen Singsang stimmen sie an. Ruhig ziehen sie in ihr Kloster und die Menschen gehen ihren Alltagsdingen nach.
Ich liebe es danach über den Markt zu schlendern und mir all das Bekannten und Unbekannten anzusehen. Einiges entdecke ich dann, was ich lieber nicht gesehen haben will.









Unser Frühstück nehmen wir am liebsten in nem kleinen Landen am Ende unserer Strasse ein. Ein  Cheesesandwich oder eines mit Hühnerfleisch/scharfen Frikadellen belegt und trinken eine heiße Ovomaltine dazu. Als Kind mochte ich das eigentlich nicht, aber so wie sie es in Laos machen ist es einfach nur yummy. Etwas gesüßte Kondensmilch, zwei Löffel Ovomaltine und heißes Wasser, dass ist alles.



Unsere Tochter liebt diese kleinen Kokosküchlein, die man hier an jeder Ecke zu Essen bekommt.
Obwohl ich schon oft in Laos war, haben wir es in diesem Jahr zum ersten Mal geschafft auf die andere Seite des Mekongs, bei Luang Prabang, geschafft. Mit einem ganz kleinen und schmalen Boot fährt man über den Fluss und steigt in einer anderen Welt aus.
Die Strassen sind nicht geteert, dreckig und die meisten Häuser aus Holz gebaut oder auch teilweise auch nur aus Palmenblättern. Der Blick von der anderen Seite ist einfach fantastisch, da man all die hohen Berge sehen kann.





Freitag, 8. März 2013

Thailand - Chiang Mai

Nach den ruhigen Tagen im Paradies, waren wir froh, dass wir nicht nach Bangkok mussten, sondern nach Chiang Mai durften. Kennt ihr die Stadt? Sie liegt ganz im Norden von Thailand und wenn das Wetter sehr gut ist, dann kann man auch die Berge sehen. Ansonsten liegen sie leider verborgen hinter einer Dunstschicht.
Chiang Mai ist eine sehr ruhige Stadt, alles scheint dort ein bisschen langsamer als in Bangkok zu geschehen. So sehr ich das quirlige Leben in Bangkok mag, so sehr liebe ich dieses Gemächliche dort oben.
Es liegt vielleicht auch daran, dass man die Stadt bequem zu Fuß oder dem Rad erkunden kann, es keine Hochhäuser wie in Bangkok gibt und auch keine der vielen Shoppingtempel. Viele kleine Geschäfte findet man dort, einen großen Markt. Wo man nach Herzenslust zwischen den Stoffen, Kleidung, Kerzen, Küchengeräten und den verschiedensten Gewürzen herumschlendern kann.
Wir haben uns viele der Tempel angesehen. Ich finde es so besonders, dass neben den neueren immer noch die sehr alten, steinernen Stupas stehen.
Nach dem vielen Laufen waren wir froh, immer und überall eines der Sammeltaxis anhalten zu können. Man nennt sein Ziel und fährt das Taxi dort vorbei, steigt man ein und zahlt pro Fahrt/Person nur 20 Baht (50 Cent). Sehr angenehm und praktisch.






Gewohnt haben wir im alten Teil der Stadt. Hier sind wir viel am Nachmittag herumgelaufen,  die Kleine konnte nach Herzenslust herumlaufen und wie immer in Thailand, alles was man braucht ist in der Nähe. Auf dem dortigen Markt haben wir uns ein Mixed Fruitshake mit Avocado und roter Beete, gekauft - ein Traum.
Abends sind wir dann ein Stückchen, an der alten Stadtmauer entlang, gelaufen und haben auf dem Nightmarket am Chaing Mai Gate gegessen. Dort findet man alles wonach das Herz verlangt und unschlagbar günstigen Preisen und sooo lecker.Leider konnte ich nicht alle Essenstände ausprobieren, aber das setzte ich das nächste Mal fort ;-).
Den Abend haben wir dann gemütlich auf unseren Balkon sitzend, leider immer nach Mückenspray duftend und Antimückenspiralen abbrennend, ausklingen lassen. Es ist einfach schön, nach dem heißen Tag noch die Restwärme zu spüren und dem Leben auf der Strasse zu zuschauen.






Mittwoch, 27. Februar 2013

11 Fakten über mich und Fragen an euch

Vor einiger Zeit hat mich Claudia von ilmondodiselezione getaggt. Nun komme ich endlich dazu euch 11 Sachen über mich zu erzählen, ihre Fragen zu beantworten und weitere 11 an euch weiter zureichen.

Die Regeln sind folgende:

  • Schreibe 11 Dinge über Dich
  • Beantworte 11 Fragen, die Dir der Tagger gestellt hat
  • Denke Dir selbst 11 Fragen aus
  • Stelle dieses 11 Fragen, 11 Bloggern, die weniger als 200 Follower haben
  • Erzähle es den Bloggern.
  • Zurücktaggen ist nicht erlaubt.

11 Fakten über mich:

 

* ich liebe es zu verreisen, doch mag ich das Packen vorher überhaupt nicht

 

* wenn es draußen gewittert kuschel ich mich am liebstens ins Bett und  Lausche dem Donner und dem Regen 

 

* als Kind konnte ich Japanisch sprechen, habe nun leider alles verlernt

 

* im Herbst bekomme ich immer Sehnsucht nach den Schweizer Alpen, dem Licht und dem Geruch von frischem Heu

 

* Morgens nach dem Aufwachen nochmals mit einer heißen Tasse Tee oder Kaffe zurück ins Bett, herrlich

 

* benutze lieber das Fahrrad, als das Auto

 

* ich liebe Schokolade mit einem Hauch von Chili

 

* über den Flohmarkt zu schlendern finde ich wunderbar

 

* wenn ich morgens in die strahlenden Augen meiner Tochter blicke, dann könnte ich dahinschmelzen

 

* ich habe deutlich zu viele Schuhe

 

* wenn ein Lied im Radio läuft, das mir gefällt, dann schnappe ich meine Tochter und wir tanzen durch die Zimmer

 

* ich finde das Leben wundervoll, denn im Grunde weiß man niemals, was als nächstes passieren wird




Hier die Fragen von Claudia

Frühling, Sommer, Herbst oder Winter?
Ich gestehe, dass ich alle Jahreszeiten liebe, wenn wir sie denn auch haben.

Stadt oder Land?
Eindeutig die Stadt. Wobei ich das Land liebe, doch auf Dauer würde mir dort etwas fehlen. Immer mit dem Auto losfahren, wenn man ins Museum oder Kino will.

Essen gehen oder zuhause genießen?
Ich liebe es gemütlich zu Hause gemeinsam zu kochen. Vorher noch auf den Markt gehen, alle Zutaten kaufen und dann kann es auch losgehen.

Wie sieht dein Traumhaus aus?
Alt, freistehend, mit einem Garten, den man gut alleine pflegen kann und einem großen Baum, in dem ich eine Schaukel & Hängematte hängen kann.

Bunt oder uni?
Eindeutig: Uni

Familienmensch oder eingefleischter Single?
Ist doch klar, Familienmensch

Angenommen, du hättest Geld im Überfluß, würdest du trotzdem arbeiten oder nur noch Geld ausgeben?
Ich würde dann noch arbeiten gehen, aber auch sehr viel reisen.

Deine Lieblingsblume/Pflanze?
englische Duftrose & Hortensien

Wie spontan und flexibel bist du?
Kommt auf den Vorschlag an ;-) von jetzt auf gleich zu verreisen, immer. Aber komm wir räumen nun mal den Keller/Dachboden auf, dann bin ich eher nicht so spontan ;-)

Dein Lieblingslied?
Oh ich habe viele. Hängt sehr vom Moment ab. 
Zur Zeit hören wir gerne: "Lila Wolken" und Rapture in der Chill Mix Version und tanzen dann  durch die Zimmer

Deine schönste Erinnerung an deine Schulzeit?
Meine Einschulung.



Hier nun meine Fragen an euch:

Bist du ein Tag - oder Nachtmensch?

Magst du deine allerste erste Erinnerung als Kind verraten?

24 Stunden schenke ich dir unter der Vorraussetzung, dass du etwas machst, was du sonst niemals machen würdest. Was wäre es?

Hattest du ein Lieblingsfach in der Schule?

Wenn die WM, die Olympiade oder andere Großsportveranstaltungen laufen, schaust du sie dir dann im TV an?

Was war die erste LP, die du dir gekauft hast?

Gibt es etwas, was du umbedingt noch lernen willst?

Welche Angewohnheit magst du an dir besonders?

Hast du die Führerscheinprüfung gleich beim ersten Mal bestanden?

Welches ist dein Lieblingswitz?

Und welches dein Lieblingsgemälde?


Diese Fragen reiche ich weiter an:

herzensgut  - mit Liebe gemacht

Neues von Natalie

Einfach und Schön

Lebe deinen Traum

mundart

Und an alle, die sich angesprochen fühlen.

Sonntag, 17. Februar 2013

Lazy days in Paradise



Die letzten Wochen haben wir wie im Paradies verbracht.
Morgens lange geschlafen, viel gelesen, am Strand spazieren gegangen und viele Muscheln gesammelt, das Beste fried basil with chicken zum Frühstück gegessen, ein sehr spätes Frühstück. Haben uns am Strand massieren lassen, sind viel geschwommen, haben den langen, menschenleeren Strand alleine genossen, mit dem Mofa um die Inseln gefahren, abends den Sternenhimmel bewundert und lange auf unserer Terrasse gesessen.

Wie schon vor zwei Jahren, haben wir uns eine kleines Häuschen gemietet, so konnten wir ganz nach unserem Rhythmus leben.
Doch dann hieß es: Koffer packen, auf die Fähre und dann in den Flieger. Auf nach Chiang Mai.