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Freitag, 28. Juni 2013

4favtravelpics

Frau Hibbel hat mich getaggt. Sie hat einmal wieder das Fernweh gepackt, und so hat sie ihre vier schönesten Reisebilder herausgesucht. Meine vier Schönesten hat sie auch interessiert. Doch gibt es wirklich die schönsten?
Ich  habe die vier Orte herausgesucht, an die ich auf meiner ersten Asienreise sehr beeindruckt haben.

Kambodscha/Angkor, Thailand/Similan Island, Laos/Mekong bei Luang Prabang, China/Shanghai


Mich interessieren die sehr die Bilder von design by gutschi und von Tinkas Welt.
Es kann aber jeder von euch, der Lust dazu hat mitmachen. Je mehr schöne Bilder, desto besser. Über eine Rückverlinkung zu mir, würde ich mich sehr freuen.
Damit wir uns nach dem 1. Juli nicht aus den Augen verlieren, habt ihr euch schon hier eingetragen?

Samstag, 27. April 2013

Indien - Udaipur & Goa

Kommt lasst uns diesem Wetter, diesem grauen und nassen, entfliehen; in die Wärme, ans Meer.
Hier nun endlich der letzte Teil unserer Reise.
Von Jodhpur aus ging es weiter nach Udaipur. Vielleicht erkennt der eine oder andere diese Stadt. Der James Bond Film „Octopussy“ wurde in der historischen Altstadt gedreht.
Im Gegensatz zu Jodhpur, habe ich Udaipur als typische Touristenstadt erlebt, besonders der Maharadschapalast war voller Menschen. An ein Durchkommen und in Ruhe die einzelnen Räume, Gemälde, ... ansehen war nicht zu denken.
Entschädigt hat dafür einen wunderbaren Blick auf den neuen Teil der Stadt von ganz oben des Palastes.
Ich habe es geliebt am frühen Morgen auf der Terrasse unseres Hotels zu sitzen, auf den See zu blickt und  dabei das langsame Erwachen der Stadt und Menschen zu beobachten. Ist das Licht nicht einfach zauberhaft?
In dem Haus neben unserem Hotel wohnten Arbeiter und einige von ihnen schliefen oben auf dem Dach. Im ersten Moment habe ich mich sehr erschrocken, denn ich dachte: dort liegen Leichen.
Gekocht haben sie am Rande des Sees, in dem sich aiuch sich und ihre Wäsche waschen.
Habt ihr unten auf dem Bild den Affen entdeckt? Lustig ihn mitten in der Stadt zu sehen.







 

Danach ging es weiter nach Goa. Endlich wieder ans Meer, wie ich mich darauf gefreut habe.
Die Strände sind unheimlich breit, die Kühe findet man auch dort und das Meer ist traumhaft warm. Ungewöhnlich für mich waren die vielen Wellen. Unsere Tochter hat sie geliebt und war kaum aus dem Wasser zu bekommen.
Stundenlang sind wir am Strand umher gelaufen, haben Muscheln gesammelt und Sandburgen gebaut..
Nach so einem Tag am Strand war ein schöner, kühler Mangolassi ein wunderbarer Abschluß.



 

Natürlich haben wir auch den bekannten Hippiemarkt in Anjuna einmal besucht. Hippie und besondere, individuelle Einzelteile, dass war einmal, leider. Sie verkaufen all die Sachen, die man wirklich überall auf den Touristenmärkten bekommen kann. So waren wir des öfteren auf dem lokalen Markt in Mapusa. Dort kann man alles bekommen von Obst, über Gemüse, Seilen, Stoffen und den wunderbarsten Duftölen kaufen. Verkauft werden sie in einem ganz kleinen Shop, den man daran erkennt, dass viele Menschen davor sitzen und auf eine Beratung warten. Mitgenommen habe ich Rosenöl, mmh zum reinsetzen und Lotusöl. Ich wäre niemals auf dieses Öl gekommen. Kennt ihr das Öl? Ich trage ich es nun jeden Tag.
In diesen letzten Tagen haben wir die Seele baumeln lassen, die verschiedenen Stationen, die wir bereist und gesehen haben, Revue passieren lassen. Und ich habe einmal wieder "The Great Gatsby" gelesen. 
Kennt ihr dieses Buch? Ich mag die Roaring Twenties, die Musik, die Kleidung und die tragische Geschichte von Gatsby.
Der Roman wurde gerade verfilmt und soll wohl  Ende des Jahres in Kino kommen, ob ich mir allerdings den Film ansehen werden, glaube ich eher nicht. Ich habe mir den Trailer angesehen,  er hat mich nicht angesprochen. Ich habe wohl zu sehr meine eigenes Bild von den Figuren des Romans im Kopf.
Nun sind unser Flip - Flops eingepackt und wir hoffen, dass wir sie wirklich bald auspacken können um die Wärme hier in Deutschland zu genießen.







Dienstag, 9. April 2013

Indien - Jodhpur



Schon als Teenager wollte ich immer einmal nach Indien und besonders nach Rajasthan. In meiner Phantasie sah ich mich, auf dem Rücken eines Pferdes von einem Maharadschapalast zu dem anderem reiten.  
Nun Jahre später hat sich dieser Wunsch erfüllt, allerdings bin ich nicht auf dem Pferd geritten, da ich es erstens nicht kann und es zweites viel zu heiß ist.


 
Gewohnt haben wir in einer wunderschönen Haveli, mitten in der Altstadt von Jodhpur. Wenn man in das Haus hineintritt, dann bleibt der Lärm, Staub und das ganze trubelige Leben draußen. Ruhig, großzügig und still ist es dort.
Ist das nicht ein wunderbarer Blick, den man von der Dachterrasse auf die Altstadt hat? Am Morgen, wenn die Menschen alle auf das Dach kommen und mit einem Gebet gesegnetes Wasser auf den Boden giessen. Die Milchhändler mit ihren Wagen durch die schmalen Gassen ziehen und die Milch in die mitgebrachten Behälter füllt. Hat man keinen dabei, dann wird sie eben in einer Plastiktüte nach Hause gebracht. Am Abend, wenn das Fort Meherangarh angestrahlt wird und man die Gesänge und das Schlagen der Glocken aus den Tempeln vernehmen kann, ist es einfach nur schön.
 
 
Die Fahrt nach Jodhpur war mit etwas Aufregung verbunden, der einzigen während der drei Monate. Der Taxifahrer, der uns zum Bahnhof bringen sollte, kam eine viertel Stunde zu spät. Dann fuhr er kreuz und quer durch die Stadt und ließ uns auch am Bahnhof heraus, allerdings am ganz anderen Ende, sodass wir mit dem Gepäck nochmals 10 min zum Hauptgebäude laufen durften. Natürlich waren viele Treppen hochzulaufen. Aufzug? 
Natürlich nicht! Ihr könnt euch meinen Ärger vorstellen. Hatte doch der Taxifahrer hat immer wieder bestätigt uns am richtigen Ort herausgelassen zu haben. Hier habe ich Indien von seiner unangenehmen Seite kennenlernen dürfen. Wie wir dann gesehen haben, war am Haupteingang des Bahnhofes sehr viel Verkehr und Stau, das schien dem Fahrer zu vielund er wählte die für ihn angenehmere Variante.
Die Fahrt im Nachtzug war erstaunlich angenehm und unsere Tochter war ganz begeistert.  
 



 
In Jodhpur habe ich es geliebt durch die Gassen zu schlendern und war begeistert von den wunderbaren Farben der Saris, der vielen Stoffläden und den kleinen Geschäfte mit allerlei Köstlichkeiten, Duftölen,... Das Essen habe ich geliebt, besonders Palak Paneer, Malai Kofta, ach und noch vieles mehr. Die wohl besten Samosas bekommt man in der Nähe des Clock Towers. So noch lauwarm - ein Genuss.
Das Fort  Meherangarh haben wir natürlich auch besucht. Einen großartigen Blick hat man über die Stadt und die Verziehrungen des Palastes sind einfach nur atmenberaubend. Bilder zeige ich euch ein anderes Mal.



 

Sonntag, 24. März 2013

Indien - Delhi



Ich gestehe es.
In dem Moment, in dem wir in Neu - Delhi angekommen sind, haben sich alle gehörten Beschreibungen und Vorurteile über Indien bestätigt.
Laut, staubig, wunderbare Farben, es wird alle 2 Sec gehupt, betörende Düfte, Dreck und sehr viele Menschen.
Doch ich selber wollte mir, mitten in der Nacht, kein Urteil bilden und lieber gleich schlafen gehen. Am nächsten Morgen sieht doch immer alles anders aus.
Nun ja, viel anders sah es nicht aus, aber das Land hat mich fasziniert. Ich glaube es gibt nur eines: Man liebt das Land oder man kann sich gar nicht damit anfreuden. So wirklich etwas dazwischen gibt es wohl nicht.
Wir sind gleich um die Ecke in ein kleines Lokal gegangen,  haben ein Cheese - Tomato - Sandwich gegessen und einen Marsala Chai getrunken, dass sollte unser Frühstück in Indien werden.
Dort am Tisch sitzend, kann man wunderbar das Leben auf der Strasse in Neu - Delhi betrachten.


  
Es war zu Beginn wirklich nicht einfach für mich, mit dem Dreck, Staub und dem Lärm umzugehen. Die  Mofas, Rikschas und Autos fahren in einem Affenzahn an einem vorbei, dass man manchmal gerade eben noch zur Seite springen kann, damit sie einem nicht über die Füße fahren.
 



Die Kühe laufen gemächlich umher und hinterlassen ihr "Geschäft" dort wo es ihnen gefällt, da heißt es immer schön auf den Boden schauen.
Doch man gewöhnt sich nach einer Weile daran. Auch an all die verschiedenen Gerüche, die nicht immer sehr angenehm sind.
Abends sind wir durch unser Viertel geschlendert. Ein winzig kleiner Laden, der aber alles hat, was man braucht von Wasser, über Schokolade, hinzu Seife und Reis. Auch die Bäckerei und ihre Köstlichkeiten sahen sehr lecker aus.




Sehr gefallen hat mir der Silbermarkt. Die kleinen, schmalen Gassen, in denen sich das ganze Leben abspielt. Ein Müller der dort sein Korn mahlt und der Gemüsemann, der seinen Verkaufsstand mit seiner Ware durch die Gassen schiebt. Über all hängen die grünen Chillies und eine Zitrone vor den Geschäften, um die bösen Geister fernzuhalten.


 
 

Doch nach zwei Tagen war ich aber doch froh, dass wir weiter gereist sind. Denn aus Bangkok kommend ist Indien und ich glaube Delhi, ein wirklich sehr großer Einschnitt.

Sonntag, 17. März 2013

Laos - Luang Prabang

Ich liebe dieses Land.
Ich freue mich jedesmal wenn wir mit dem Propellerflieger langsam über die grünen Bergen heranfliegen und von oben den ruhig dahinfließenden Mekong, die Häuser und Tempel von Luang Prabang liegen siehen.
Man tritt aus dem Flughafen und wird von der Ruhe dieses Landes empfangen.


Im Hotel angekommen freue ich mich immer auf diesen Ausblick. Ist er nicht einfach wunderbar?


Besonders schön ist es, wenn man ganz früh am Morgen aufsteht und der Prozession der Mönche zuschaut. Lange bevor die Mönche aus ihren Klostern kommen sitzen die Menschen, mit ihren Gaben, am Strassenrand und warten das sie vorbeilaufen. Machen sie sich auf den Weg, dann es ganz ruhig. Eine besondere Ruhe. Sie ziehen in einer langen Reihe, an den wartenden Menschen vorbei und jeder Mönch bekommt eine Portion Sticky Reis oder auch einige Süßigkeiten.
Sind die Mönche wieder vor ihrem Kloster angekommen, bleiben sie stehen vor den sitzenden Menschen stehen und beten. Einen schönen monotonen Singsang stimmen sie an. Ruhig ziehen sie in ihr Kloster und die Menschen gehen ihren Alltagsdingen nach.
Ich liebe es danach über den Markt zu schlendern und mir all das Bekannten und Unbekannten anzusehen. Einiges entdecke ich dann, was ich lieber nicht gesehen haben will.









Unser Frühstück nehmen wir am liebsten in nem kleinen Landen am Ende unserer Strasse ein. Ein  Cheesesandwich oder eines mit Hühnerfleisch/scharfen Frikadellen belegt und trinken eine heiße Ovomaltine dazu. Als Kind mochte ich das eigentlich nicht, aber so wie sie es in Laos machen ist es einfach nur yummy. Etwas gesüßte Kondensmilch, zwei Löffel Ovomaltine und heißes Wasser, dass ist alles.



Unsere Tochter liebt diese kleinen Kokosküchlein, die man hier an jeder Ecke zu Essen bekommt.
Obwohl ich schon oft in Laos war, haben wir es in diesem Jahr zum ersten Mal geschafft auf die andere Seite des Mekongs, bei Luang Prabang, geschafft. Mit einem ganz kleinen und schmalen Boot fährt man über den Fluss und steigt in einer anderen Welt aus.
Die Strassen sind nicht geteert, dreckig und die meisten Häuser aus Holz gebaut oder auch teilweise auch nur aus Palmenblättern. Der Blick von der anderen Seite ist einfach fantastisch, da man all die hohen Berge sehen kann.