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Mittwoch, 16. April 2014

Easy peasy Eierfärben



Sehr lange war es auf meinem Blog still. Aber das Leben 1.0 hatte und hat mich sehr im Griff.
Wir sind gut umgezogen und haben uns im neuen Heim nun wirklich eingelebt, aber hier und da sind noch einige kleine Sachen zu machen. So zum Beispiel passende Lampen für die Küche und das Wohnzimmer zu finden.
Gestern habe ich endlich die ersten Ostereier gefärbt und das ganz ohne Chemie oder gekauften Ostereierfarben, so dass es Kinder auch ganz alleine machen könnten.




 


Alles was man dafür braucht hat man zu Hause oder kann es in jedem Supermarkt kaufen. 
Kauft euch am besten weiße Eier, da sie die Farbe ganz anders aufnehmen, als die braunen Eier. 
Mit etwas Essig entfernt ihr die Herkunftsnummer auf den Eiern und kocht sie dann im Topf hart.

In der Zwischenzeit breitet ihr die Farbbäder zu:
  • Heidelbeersaft für einen dunklen violett Ton
  • rote Beetesaft für einen schönen dunkelrosa Ton 
  • und Currypulver für einen fast neongelben Ton
gebt zu den Farben jeweils 2 EL Essig.
Dann legt die hart gekochten Eier in das Farbenbad und lasst sie so lange darinnen liegen, bis sie die von euch gewünschte Farbe angenommen haben. Ab und zu immer einmal wieder bewegen, damit sie einigermaßen gleichmäßig die Farbe annehmen.



Hier noch andere Möglichkeiten die Eier bunt zu färben:

Grün:
mit Spinat
Petersilie
Brennesselblätter
Matetee
Johanniskraut

Braun:
Zwiebelschalen
Kaffee

Gelb:
Kümmelsamen
Kurkuma
Safran
Kamillenblüten
Gelbwurzpulver


Ich wünsche euch viel Freude beim Färben. Ich bin gespannt, ob ihr die Idee umgesetzt habt und wie eure Ergebnisse ausgefallen sind. 


Sonntag, 3. November 2013

Kupfer & fallende Blätter im Wohnzimmer DIY

Dieser Herbst ist ganz besonders.
An manchen Tagen habe ich das Gefühl ich wache im tiefsten Winter auf, die dicke Jacke und die Winterstiefel muß ich sofort auf dem Schrank holen. Dann zwei Tage später frage ich mich, wie schnell kann ich die Sommersachen herausholen?
Doch trotz allem ist es immer wieder ein Wunder, diese wunderschönen Herbstfarben zu sehen. Wie sich die Blätter von grün über sonnengold, rot und dann braun verfärben.
Meine Tochter beschenkt mich jeden Tag mit einem wunderschönen Strauss dieser Herbstfarben, die wir dann zusammen zu Hause sorgfältig zwischen vielen Büchern pressen.



 

Das ungemütliche Wetter haben wir gestern genutzt, um die Blätter bei uns im Wohnzimmer fallen zu lassen.
Dazu haben wir die einzelnen Blätter an einen Nylonfaden geknüpft und an dem Brett befestig. Wirklich easy und sobald man den Trick raus hat, wie man einen durchsichtigen Nylonfaden knoten kann und schnell gemacht.
Passend zu dem Wetter sind nun endlich auch die kuscheligen Kissen und die Tiere des Waldes bei uns eingezogen.
Kerzen dürfen natürlich nicht fehlen und ich finde, dass sich Kupfer als Herbstfarbe sehr gut macht.
Das Tablett und den Übertopf habe ich für nicht einmal € 5,- auf dem Flohmarkt gefunden.
Wir machen es uns nun auf dem Sofa mit Tee, Kakao und vielen Büchern gemütlich.
Was habt ihr heute noch vor?




Freitag, 10. Mai 2013

Leckereien aus Erdbeeren und Rhabarber & ein kleines DIY

Heute habe ich mit meinem Neffen etwas gebacken und gebastelt. Die Ideen kann er alleine, für den Muttertag oder immer dann, wenn er seiner Mutter eine Freude machen will, ganz schnell selbermachen.

 


Erdbeertörtchen:

Mürbeteigtartletts
fertiger Vanillepudding
Erdbeeren
Das Machen erklärt sich von selber, oder? Es war so schön zu sehen, wie langsam und gewissenhaft er jede einzelnen Erdbeere geschnitten und dann auf die Tartletts gelegt hat. Zum Schluß noch eine Prise Zucker über die Erdbeeren und schon sind sie fertig.

 

 
Erdbeer - Rhabarber Herz:

fertigen Blätterteig
Erdbeeren
Rhabarber
Zucker
Limettensaft

Die Erdbeeren und den geschälten Rhabarber in kleine Stückchen schneiden, zwei TL Limettensaft, 3 EL Zucker dazugeben und vermischen.
Aus dem Blätterteig ein Herz ausstechen, ein Quadrat schneiden oder ein Dreieck für ein  Croissant, dann etwas von dem Erdbeer - Rhabarber Mix auf den Teig legen. Dann ganz vorsichtigen das zweite Herz darüber legen und gut festdrücken, damit nichts von dem Saft hinauslaufen kann.
Mit einer Ei - Milch Mischung bestreichen und im Ofen bei 180 Grad ca 20 min backen lassen.

In kleine Auflaufformen etwas 4 EL vom den Erdbeeren und dem Rhabarber geben und mit dem restlichen Teig schließen, ein kleines Herzchen drauf und ab in den Ofen.
Am besten das Kompott lauwarm genießen, wenn man mag mit dem restlichen Vanillepudding oder Vanillesauce.

So lange die Herzen im Ofen sind, kann man schnell dies kleinen Karten und Umschläge machen.
Aus farbigen Tonpapier Herzen ausstanzen und aus dem  Rest des  Papiers Umschläge basteln.
Aus Architektenpapier kleine Tütchen nähen und darein die Herzen, kleine Brauseherzen oder auch Herzbüroklammern füllen.
Doch dies kann man nicht nur am Muttertag verschenken, sondern immer wenn man jemanden eine Freude machen will.
Viel Freude beim Nachbacken und Basteln

 

Samstag, 27. April 2013

Indien - Udaipur & Goa

Kommt lasst uns diesem Wetter, diesem grauen und nassen, entfliehen; in die Wärme, ans Meer.
Hier nun endlich der letzte Teil unserer Reise.
Von Jodhpur aus ging es weiter nach Udaipur. Vielleicht erkennt der eine oder andere diese Stadt. Der James Bond Film „Octopussy“ wurde in der historischen Altstadt gedreht.
Im Gegensatz zu Jodhpur, habe ich Udaipur als typische Touristenstadt erlebt, besonders der Maharadschapalast war voller Menschen. An ein Durchkommen und in Ruhe die einzelnen Räume, Gemälde, ... ansehen war nicht zu denken.
Entschädigt hat dafür einen wunderbaren Blick auf den neuen Teil der Stadt von ganz oben des Palastes.
Ich habe es geliebt am frühen Morgen auf der Terrasse unseres Hotels zu sitzen, auf den See zu blickt und  dabei das langsame Erwachen der Stadt und Menschen zu beobachten. Ist das Licht nicht einfach zauberhaft?
In dem Haus neben unserem Hotel wohnten Arbeiter und einige von ihnen schliefen oben auf dem Dach. Im ersten Moment habe ich mich sehr erschrocken, denn ich dachte: dort liegen Leichen.
Gekocht haben sie am Rande des Sees, in dem sich aiuch sich und ihre Wäsche waschen.
Habt ihr unten auf dem Bild den Affen entdeckt? Lustig ihn mitten in der Stadt zu sehen.







 

Danach ging es weiter nach Goa. Endlich wieder ans Meer, wie ich mich darauf gefreut habe.
Die Strände sind unheimlich breit, die Kühe findet man auch dort und das Meer ist traumhaft warm. Ungewöhnlich für mich waren die vielen Wellen. Unsere Tochter hat sie geliebt und war kaum aus dem Wasser zu bekommen.
Stundenlang sind wir am Strand umher gelaufen, haben Muscheln gesammelt und Sandburgen gebaut..
Nach so einem Tag am Strand war ein schöner, kühler Mangolassi ein wunderbarer Abschluß.



 

Natürlich haben wir auch den bekannten Hippiemarkt in Anjuna einmal besucht. Hippie und besondere, individuelle Einzelteile, dass war einmal, leider. Sie verkaufen all die Sachen, die man wirklich überall auf den Touristenmärkten bekommen kann. So waren wir des öfteren auf dem lokalen Markt in Mapusa. Dort kann man alles bekommen von Obst, über Gemüse, Seilen, Stoffen und den wunderbarsten Duftölen kaufen. Verkauft werden sie in einem ganz kleinen Shop, den man daran erkennt, dass viele Menschen davor sitzen und auf eine Beratung warten. Mitgenommen habe ich Rosenöl, mmh zum reinsetzen und Lotusöl. Ich wäre niemals auf dieses Öl gekommen. Kennt ihr das Öl? Ich trage ich es nun jeden Tag.
In diesen letzten Tagen haben wir die Seele baumeln lassen, die verschiedenen Stationen, die wir bereist und gesehen haben, Revue passieren lassen. Und ich habe einmal wieder "The Great Gatsby" gelesen. 
Kennt ihr dieses Buch? Ich mag die Roaring Twenties, die Musik, die Kleidung und die tragische Geschichte von Gatsby.
Der Roman wurde gerade verfilmt und soll wohl  Ende des Jahres in Kino kommen, ob ich mir allerdings den Film ansehen werden, glaube ich eher nicht. Ich habe mir den Trailer angesehen,  er hat mich nicht angesprochen. Ich habe wohl zu sehr meine eigenes Bild von den Figuren des Romans im Kopf.
Nun sind unser Flip - Flops eingepackt und wir hoffen, dass wir sie wirklich bald auspacken können um die Wärme hier in Deutschland zu genießen.







Mittwoch, 24. April 2013

Marmormuffins dank des Osterhasen

 
Meine Tochter backt genauso gerne wie ich, was mich sehr erfreut. So haben wir gestern auf die Schnelle Muffins gebacken, eine Art Marmorkuchen. Der Osterhase hat es sehr gut mit uns in diesem Jahr gemeint und uns mit viel Schokolade beschenkt. Diese Reste haben wir zum marmorieren der Muffins geschmolzen und unter den Teig gerührt.


Hier das Rezept:

150g Butter
250g Mehl
2 geh. TL Backpulver
2 Eier
75 ml Milch
150g Zucker, ich habe 100g und es war ausreichend süß
100g Schokolade vom Osterhasen gebracht

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und schmelzen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, die geschmolzene Butter dazu geben. Dann sehr zügig die Mehlmischung unterrühren. Einen Teil des Teiges in die Muffinformen geben, die flüssige Schokolade zu dem restlichen  Teig  und gut verrühren. Diesen nun auf jedes Förmchen verteilen und mit einem Zahnstocher beide Teige verrühren.
Im Ofen 20 - 25 Minuten backen.

Dienstag, 9. April 2013

Indien - Jodhpur



Schon als Teenager wollte ich immer einmal nach Indien und besonders nach Rajasthan. In meiner Phantasie sah ich mich, auf dem Rücken eines Pferdes von einem Maharadschapalast zu dem anderem reiten.  
Nun Jahre später hat sich dieser Wunsch erfüllt, allerdings bin ich nicht auf dem Pferd geritten, da ich es erstens nicht kann und es zweites viel zu heiß ist.


 
Gewohnt haben wir in einer wunderschönen Haveli, mitten in der Altstadt von Jodhpur. Wenn man in das Haus hineintritt, dann bleibt der Lärm, Staub und das ganze trubelige Leben draußen. Ruhig, großzügig und still ist es dort.
Ist das nicht ein wunderbarer Blick, den man von der Dachterrasse auf die Altstadt hat? Am Morgen, wenn die Menschen alle auf das Dach kommen und mit einem Gebet gesegnetes Wasser auf den Boden giessen. Die Milchhändler mit ihren Wagen durch die schmalen Gassen ziehen und die Milch in die mitgebrachten Behälter füllt. Hat man keinen dabei, dann wird sie eben in einer Plastiktüte nach Hause gebracht. Am Abend, wenn das Fort Meherangarh angestrahlt wird und man die Gesänge und das Schlagen der Glocken aus den Tempeln vernehmen kann, ist es einfach nur schön.
 
 
Die Fahrt nach Jodhpur war mit etwas Aufregung verbunden, der einzigen während der drei Monate. Der Taxifahrer, der uns zum Bahnhof bringen sollte, kam eine viertel Stunde zu spät. Dann fuhr er kreuz und quer durch die Stadt und ließ uns auch am Bahnhof heraus, allerdings am ganz anderen Ende, sodass wir mit dem Gepäck nochmals 10 min zum Hauptgebäude laufen durften. Natürlich waren viele Treppen hochzulaufen. Aufzug? 
Natürlich nicht! Ihr könnt euch meinen Ärger vorstellen. Hatte doch der Taxifahrer hat immer wieder bestätigt uns am richtigen Ort herausgelassen zu haben. Hier habe ich Indien von seiner unangenehmen Seite kennenlernen dürfen. Wie wir dann gesehen haben, war am Haupteingang des Bahnhofes sehr viel Verkehr und Stau, das schien dem Fahrer zu vielund er wählte die für ihn angenehmere Variante.
Die Fahrt im Nachtzug war erstaunlich angenehm und unsere Tochter war ganz begeistert.  
 



 
In Jodhpur habe ich es geliebt durch die Gassen zu schlendern und war begeistert von den wunderbaren Farben der Saris, der vielen Stoffläden und den kleinen Geschäfte mit allerlei Köstlichkeiten, Duftölen,... Das Essen habe ich geliebt, besonders Palak Paneer, Malai Kofta, ach und noch vieles mehr. Die wohl besten Samosas bekommt man in der Nähe des Clock Towers. So noch lauwarm - ein Genuss.
Das Fort  Meherangarh haben wir natürlich auch besucht. Einen großartigen Blick hat man über die Stadt und die Verziehrungen des Palastes sind einfach nur atmenberaubend. Bilder zeige ich euch ein anderes Mal.



 

Sonntag, 24. März 2013

Indien - Delhi



Ich gestehe es.
In dem Moment, in dem wir in Neu - Delhi angekommen sind, haben sich alle gehörten Beschreibungen und Vorurteile über Indien bestätigt.
Laut, staubig, wunderbare Farben, es wird alle 2 Sec gehupt, betörende Düfte, Dreck und sehr viele Menschen.
Doch ich selber wollte mir, mitten in der Nacht, kein Urteil bilden und lieber gleich schlafen gehen. Am nächsten Morgen sieht doch immer alles anders aus.
Nun ja, viel anders sah es nicht aus, aber das Land hat mich fasziniert. Ich glaube es gibt nur eines: Man liebt das Land oder man kann sich gar nicht damit anfreuden. So wirklich etwas dazwischen gibt es wohl nicht.
Wir sind gleich um die Ecke in ein kleines Lokal gegangen,  haben ein Cheese - Tomato - Sandwich gegessen und einen Marsala Chai getrunken, dass sollte unser Frühstück in Indien werden.
Dort am Tisch sitzend, kann man wunderbar das Leben auf der Strasse in Neu - Delhi betrachten.


  
Es war zu Beginn wirklich nicht einfach für mich, mit dem Dreck, Staub und dem Lärm umzugehen. Die  Mofas, Rikschas und Autos fahren in einem Affenzahn an einem vorbei, dass man manchmal gerade eben noch zur Seite springen kann, damit sie einem nicht über die Füße fahren.
 



Die Kühe laufen gemächlich umher und hinterlassen ihr "Geschäft" dort wo es ihnen gefällt, da heißt es immer schön auf den Boden schauen.
Doch man gewöhnt sich nach einer Weile daran. Auch an all die verschiedenen Gerüche, die nicht immer sehr angenehm sind.
Abends sind wir durch unser Viertel geschlendert. Ein winzig kleiner Laden, der aber alles hat, was man braucht von Wasser, über Schokolade, hinzu Seife und Reis. Auch die Bäckerei und ihre Köstlichkeiten sahen sehr lecker aus.




Sehr gefallen hat mir der Silbermarkt. Die kleinen, schmalen Gassen, in denen sich das ganze Leben abspielt. Ein Müller der dort sein Korn mahlt und der Gemüsemann, der seinen Verkaufsstand mit seiner Ware durch die Gassen schiebt. Über all hängen die grünen Chillies und eine Zitrone vor den Geschäften, um die bösen Geister fernzuhalten.


 
 

Doch nach zwei Tagen war ich aber doch froh, dass wir weiter gereist sind. Denn aus Bangkok kommend ist Indien und ich glaube Delhi, ein wirklich sehr großer Einschnitt.