Donnerstag, 23. August 2012

Von Hochhäusern, Kunst und der alten Zeit

Am Wochenende vor der großen Hitze waren wir am Main spazieren. Wir wollten uns ansehen, wie weit der EZB Bau schon fortgeschritten ist und die Graffiti, die Künstler an den Bauzaun malen durften.
Dieses hier hat mir am besten gefallen. Wie wahr und würden wir doch nur immer öfter am Tag danach handeln.
Der Turm ist schon wirklich sehr hoch und scheint alles zu überragen. Der Grund ist wohl sein sehr exponierter Standort.
Ein Bekannter sagte zu mir, dass er sich nicht wundern würde, wenn er das "Auge Saurons" oben auf der Spitze des Hauses entdecken würde.
Dem kann ich nur zustimmen. Fühlt man sich von dem Turm doch sehr verfolgt, da man ihn fast von jedem Standort in der Stadt sehen kann.
Mit dem Bau im Rücken hat man einen sehr schönen Blick auf den Main, die Natur und die alten Kräne. Sie strahlen so viel Ruhe aus.
Ihr wisst sicherlich, dass das Gebäude der EZB auf dem Gelände der alten Großmarkthalle gebaut wird. In der Großmarkthalle wurden früher Obst und Gemüse an Restaurants und Gemüsehändler im Großraum Frankfurt verkauft.
Ein kleine eigene Welt, so hatte man den Eindruck. Man konnte dort nur als Händler hinein. Einmal hatte ich die Möglichkeit mit einem Bekannten durch die Hallen zu gehen. Ein Duft, eine Farbenpracht und ein emsiges Hin und Herlaufen. Wie gesagt, eine kleine eigene Welt, die mitten in der Nacht zum Leben erwachte und am Morgen, wenn die anderen aufgestanden sind, sich langsam zur Ruhe legte.
Schade, dass diese Welt einst mitten in Frankfurt nun nicht mehr existiert.


Kommentare:

Frau Hibbel hat gesagt…

Der Mönch ist ja toll. Kommt mir irgendwie bekannt vor ;o). Und so Walks durch Industriegegenden haben ja immer ihren ganz eigenen Charme. Liebe Grüße!

ilmondodiselezione hat gesagt…

Den Eindruck, daß der Turm einen in ganz Frankfurt verfolgt, hatte ich auch letztens. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn mag oder nicht... beeindruckend ist er aber allemal.

Liebste Grüße aus der Wetterau,
Claudia